In jedem Jahr veranstaltet der Audax Club seine Tour nach List auf Sylt. In jedem Jahr schwebt die bange Frage im Raum, wie das Wetter sein wird. Nach Jahren mit starken Schneefall, mit Stürmen oder starkem Regen, waren die beiden letzten Austragungen der Fahrt geprägt von Sonne, Wärme und Rückenwind. Solche Erfahrungen können zu Erwartungshaltungen führen, und sie ist es manchmal ganz gut, wenn diese auch enttäuscht werden.
Tag der Meister (13.02.2016)
Zur Einstimmung der Jahreshauptversammlung ehrt der Radsportverband Schleswig-Holstein die Meister der vergangenen Saison. So ein Meister weiß, was auf ihn zukommt. Es gibt einen Diamanten mit Gravur aus Glas. Außerdem gibt es noch Nadeln. Nadeln kommen in Schleswig-Holsteiner Radsport überraschend. Jedenfalls ist nicht klar, warum man gebeten wird, zum Tag der Meister zu erscheinen. Und wer sowieso da ist, den trifft es sogar ohne jegliche Vorwarnung.
“Poor Student” Brevet, 2. Januar 2016
Manchmal ist man ja als Randonneur auch ein wenig unvernünftig. So kam mir Anfang Dezember der Gedanke, die alljährliche Neujahrstour nicht am 1. Januar in Stormarn, sondern am zweiten in Oxford zu fahren.
Wir haben es geschafft!
Das Jahr ist rum und die Weihnachtsfeier war, wahrscheinlich, die letzte offizielle Vereinsaktion in diesem Jahr. Das „wahrscheinlich“ bezieht sich auf den Trainingstermin ab Stellau. Da könnte noch was passieren. Aber es geht um die Weihnachtsfeier. In diesem Jahr lag sie etwas später im Jahr, am Freitag vor dem 4.Advent.
Kuchenpokal 2015
32 Athleten und Athletinnen stehen auf dem Ergebnisbrett. Und man wundert sich, wie breit die Palette des Radsports doch gespannt ist. Von ganz jung bis zur schon recht fortgeschrittenen Jugendlichkeit. Von der 24-Stunden Weltrekordlerin der Frauen (1011 km mit einem Velomobil) bis zu Sportlern mit Handicap. Vom Einzelsportler bis zur Familie. 32 und man hat einen weiteren und umfassenderen Blick auf den Radsport, als mancher sich das vorstellen kann. Das waren jetzt erstmal die großen Worte., der eigentliche Bericht kommt auch noch. Aber die Bilder sind jetzt im Netz.
Hamburg Berlin 2015
Das Meiste ist ja Kopfsache. Und gegen den Wind fahren ist dabei so ähnlich wie veranstalten. Wenn es richtig gut war, dann freut man sich, es geschafft zu haben. Das man stark genug war. Hinterher ist man müde und der Kopf ist leer. Und dann kommt da noch Einer. Man soll selber seine Zeit aufschreiben oder ein Abrechnung machen. Und so fühlt sich das Zeitfahren Hamburg-Berlin auch noch 2 Tage später an. Es war schönes Wetter, vielleicht etwas frisch, aber zu Frost hatte es noch nicht gereicht.
Abfahren Hamburg Berlin 2015
Wir vom Audax Club e.V. fahren die Strecke vom Zeitfahren Hamburg Berlin (HHB) kurz vorher ab und nehmen uns dazu 2 Tage Zeit. „Die Strecke“ gibt es allerdings gar nicht. Jeder und jedes Team wählt sich die geeignete Streckenvariante. Aber es gibt Regeln zur Wahl der Strecke und daran haben wir uns gehalten. Insgesamt gesehen, haben wir eine sportliche Wanderfahrt mit 9 Leuten von Hamburg nach Berlin gemacht. Und nicht nur das gute Wetter hat Spaß gemacht.
Herbsterlebnis käuend
Das mit der Wiederkäuerin kommt später und ist auch eine relativ komplizierte Geschichte. Mir reichten die Komplikationen beim Ausladen meines Rades in Aumühle. Beim Einladen hatte ich nochmal nachgepumpt und jetzt war vorne alles platt. Auch beim Schlauchwechsel ist mein Trainingszustand eher schlecht. Es hat gerade so gereicht, um Michael noch bei der Starteinweisung fotografieren zu können. So an die 90 StarterInnen wird er da auf die Strecke geschickt haben.
Priwall Brevet ab Ahrensburg (12.Sep 2015)
Ludger war aus Neumünster gekommen und Organisator Jochen hatte seine Tochter motivieren können. Die beiden waren für die Anmeldung zuständig, damit konnte Jochen den Überblick behalten. 51 hatten sich angemeldet, 51 fuhren los. Einer der Angemeldeten fuhr mit dem Auto wieder nach Hause. Man fragt sich, ob Radschuhe nicht allgemein überbewertet werden.
Jochen wird Top Schleswig-Holsteiner! (und ein wenig HHB)
Das war er ja eigentlich schon immer, aber jetzt hat es auch der NDR, die Welle Nord, mitbekommen und einen Reporter zum ACSH-Vereinsabend geschickt. Ich war jedenfalls sprachlos, aber zu solchen Selbstverständlichkeiten fällt mir normalerweise nicht viel ein.