Herbstbrevet 2016

Bestes Wetter, ca. 90 StarterInnen. Was will man mehr.

Das ist die Mini-Gruppe vor dem Cafè in Boitzenburg

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Bericht im TOUR-Team Blog

Nicht nur das Wetter war bestens

Redemoissel, Pudripp, Wedderien, so heißen die Orte, durch die die Strecke führt. Schön ist die gesamte Strecke des „Herbsterlebnis“-Brevet, insbesondere bei derart perfektem Radfahrwetter. Aber der Abschnitt durch die Göhrde zwischen Nahrendorf und Schmessau ragt noch einmal heraus, es ist einfach wunderbar. Auf feinen Asphaltwegen ohne jeden Makel geht es durch profiliertes Gelände mit ausgedehnten Wäldern, Wiesen und Feldern. Man fährt durch kleine malerische Orte, vorbei an Gärten mit vollbeladenen Apfelbäumen, reifen Kürbissen und prachtvollen Herbstblumen. Das verleitet zu schwungvoller Fahrweise, das Leben ist schön. Auf dem anschließenden Teilstück zwischen Hitzacker und Neu Darchau wird man dann aber nachdrücklich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und daran erinnert, dass es bei einer längeren Tour ratsam ist, sich die Kräfte gut einzuteilen. Gut, wenn man dann vor Ladenschluss (13:00) am Edeka in Neu Darchau ist, um sich vor der Überfahrt über die Elbe noch mit Speisen und Getränken zu versorgen. Die Elbmarschen im Elbtal zwischen Neuhaus und Boizenburg und später auch die Gegend bei Gudow halten nämlich einige dieser langen, geraden Abschnitte bereit, auf denen man leicht ins Fluchen geraten kann, wenn der Blutzuckerspiegel zu stark abgesunken ist. Und merkwürdig, auf dem weiteren Rückweg nach Aumühle, in der Gegend zwischen Güster und Kuddewörde, tauchen plötzlich Anstiege auf, die man hier bei vorigen Gelegenheiten noch nie bemerkt hat. Schön, dass man dann am Ziel herzlich und mit einer warmen Mahlzeit empfangen wird.

Vielen Dank an Michael und all die anderen Leute vom Audax Club für diese wunderbare Veranstaltung. Mehr kann man nicht wollen.