Jahreshauptversammlung: Vorstand komplett und ein neuer Ehrenvorsitzender

Auch als Verein muss man sich Gedanken über die Wahlbeteiligung machen. Die Prozentzahl sagt aus, wie wichtig man als Institution seinen Leuten ist. Wenn über 30% aller Mitglieder an der Jahreshauptversammlung teilnehmen, ist das für einen Verein fast schon eine sagenhafte Quote. Aber einem kleinen Verein mit knapp 40 Mitgliedern fällt das auch leichter, als größeren Vereinen. Es wurde eine muntere, aber harmonische Sitzung. Die anstehenden Personalprobleme wurden gelöst und sogar Wilfried, der Präsident des Radsportverbands SH, war da. Wir danken der Gemeinde Großhansdorf für die Zurverfügungstellung des Sitzungssaals.      

Begrüßung, Berichte, Kassenprüfung, Entlastung, Neuwahlen, der Plan für das neue Jahr und sonstiges, so sieht die Tagesordnung für eine ordentliche Jahresversammlung wohl für alle Vereine aus. Die Versammlung ist ordentlich, wenn die Einberufung routinemäßig erfolgte und nicht durch eine Vereins-Krise veranlasst wurde. Alles war ordentlich, es war aber dennoch eine besondere Versammlung. Heino, Vereinsgründer und seit Anfang an, 1.Vorsitzender des ACSH, hatte angekündigt, nicht mehr für das Amt zur Verfügung zu stehen.

Aber vor den Wahlen kamen nach der Begrüßung erst einmal die Berichte. Wir haben im letzten Jahr 3 Mitglieder verloren, konnten unsere Veranstaltungen aber nach den Problemen in 2014 wieder plangemäß durchführen. Jochen hat mit dem Startort in Ahrensburg für seine Brevet-Serie einen guten Griff getan, er wünscht sich für die langen Strecken aber ein paar mehr Teilnehmer. Die Brevets ab Aumühle werden hervorragend angenommen, Michael experimentiert auch zunehmend mit kürzeren Strecken. Am 19.3. wird es eine 110 km-Runde, Helmuts Runde, zum Gedächtnis des kürzlich verstorbenen Helmut (Helmuts-Fahrrad-Seiten) geben. Auch Hamburg-Berlin war wieder „ausverkauft“, allerdings können wir beim nächsten Mal die Wurstversorgung reduzieren.

Michael, seit einem Jahr Kassenwart, hat sich in die Materie eingearbeitet und die Abrechnung auch mit neuer Software umgestellt. Die Kassenprüferinnen befanden die Kassenführung als gut und beantragten die Entlastung. Kassenwart und Vorstand wurden entlastet.

Jochen, der bisherige 2.Vorsitzende, erklärte sich bereit das Amt des ersten Vorsitzenden zu übernehmen. Damit ergab sich die Notwendigkeit, das Amt des 2.Vorsitzenden neu zu besetzen. Jochen wurde für 2 Jahre gewählt und Anja für zunächst ein Jahr. Außerdem wählten wir auf Jochens Vorschlag, Heino zum Ehrenvorsitzenden. 

Kassenwart Michael, 1. Jochen, 2. Anja und Ehrenvorsitzender Heino.

Wir werden auch in diesem Jahr wieder das volle Brevet-Angebot veranstalten und auch Hamburg-Berlin und den Kuchenpokal anbieten. Hinsichtlich unserer „Großveranstaltung“ alle 4 Jahre, Hamburg-Berlin-Köln, waren wir uns einig, mit den Planungen zu beginnen. 2018 ist HBK wieder fällig. Das „H“ steht dabei mehr für großHansdorf, als für Hamburg. Der Kontakt zur Gemeinde ist uns nicht nur aus diesem Grunde wichtig, aber auch. Wir haben beschlossen, dass der Vereinssitz weiter in Großhansdorf, bei unserem neuen Ehrenvorsitzenden bleibt.         

Im Anschluss an die formellen Tagesordnungspunkte erfolgen beim ACSH die Ehrungen. Und deswegen nahm auch Wilfried Weitz, der Präsident des Radsportverbands Schleswig-Holstein, als Gast an unserer Versammlung teil. Heino hatte es vor ein paar Wochen nicht nach Kiel, zum Tag der Meister, geschafft. Er bekam die silberne Ehrennadel, weil er mit dem Audax-Club SH die Brevets, als Radtouren nach Wegbeschreibung oder GPS-Track, für den BDR-Radsport geöffnet und RTF-punktefähig gemacht hat. Diese Veranstaltungsform hat sich insgesamt prächtig entwickelt. Sie ermöglicht viele Radkilometer mit geringem organisatorischem Aufwand.       

Manchmal stellt Heino sich ein bisschen an. Es hat nicht mal richtig geblutet, als Wilfried zugestochen hat.  

Die rein sportlichen Ehrungen sind meist nicht so erklärungsbedürftig, aber manchmal ist das trotzdem so eine Sache, wie ein kurze Diskussion zur zukünftigen RTF-Punktevergabe für Auslandstouren ergab. Andrea und Ludger erhielten Ihre Auszeichnung als ACSH-Superrandonneur (200 / 300 / 400 / 600 km in der Saison gefahren). Michael hatte mehr als 15000 gewertet Rad-Kilometer vorzuweisen und Bärbel, die leider verhindert war, konnte mehr als 400 RTF-Punkte auf Ihrer, es werden mehrere gewesen sein, RTF-Karte verbuchen. Beste Frau in Schleswig-Holstein und die meisten Punkte über alles beim ACSH. Glückwunsch und Respekt für diese Leistungen.

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