Hamburg Berlin 2015

Das Meiste ist ja Kopfsache. Und gegen den Wind fahren ist dabei so ähnlich wie veranstalten. Wenn es richtig gut war, dann freut man sich, es geschafft zu haben. Das man stark genug war. Hinterher ist man müde und der Kopf ist leer. Und dann kommt da noch Einer. Man soll selber seine Zeit aufschreiben oder ein Abrechnung machen. Und so fühlt sich das Zeitfahren Hamburg-Berlin auch noch 2 Tage später an. Es war schönes Wetter, vielleicht etwas frisch, aber zu Frost hatte es noch nicht gereicht. Und Gegenwind gab es natürlich auch. Nicht richtig viel, aber genug und im Laufe des Tages immer ein bisschen mehr. Wir hatten 286 StarterInnen, davon sind 267 auch in Berlin angekommen. Herzlichen Glückwunsch, allen die es geschafft haben!

Wenn man sich die Roh-Ergebnisse ansieht, dann sieht man, dass das mit dem Wind nicht für alle gilt. Die Velomobile sind geschwindigkeitsmäßig eine Welt für sich. Richtig umhüllt, gibt es auch für den muskelbetriebenen Straßenverkehr keinen Wind mehr. Auch mit dem Auto braucht man gut 4 Stunden von Hamburg nach Berlin, wenn man sich an die Vorgaben des Zeitfahrens hält. Die 5:23 Stunden von Daniel Venn sind dann schon sehr beeindruckend. Und es waren 5 Velomobile, die es in 6 Stunden oder weniger schafften. Die schnellsten aufrechten Radfahrer, das Team Connected benötigte 8:25 Stunden. HHB hat nicht den Anspruch, sportlich gerecht sein zu können. Aber was ist schon Gerechtigkeit, wahrscheinlich findet sich die eher im Steuerrecht, als beim Sport.

Als Veranstalter war ich übrigens gar nicht froh, dass ich die Anmeldung bei etwa 325, schon in knapp 2 Wochen wieder abschalten musste. Absagen gibt es immer wieder und zum Schluss konnte auch die Warteliste abgearbeitet werden. In meiner Arbeitstabelle finden sich 358 Namen und einige sind auch vorzeitig der Löschfunktion zum Opfer gefallen. Wir haben jedenfalls eine Kapazitätsgrenze, organisatorisch und auch von den Platzverhältnissen an Start und Ziel. Man sollte die aber nicht bis zum äußersten ausreizen wollen. Irgendwann macht es allen Beteiligten keinen Spaß mehr.

Andrea war als „Kommunikationsbeauftragte“ für die Meldungen von unterwegs eingesetzt. Um viertel vor fünf holte ich sie von der U-Bahn ab. Wir waren um kurz vor halb sechs am Altengammer Fährhaus. Das Zelt für die Anmeldung stand schon und auch Hans-Jürgen hatte schon das Frühstück aufgebaut. Auch die ersten Teilnehmer waren schon da. Ich hatte Listen und den Stapel Startnummern zu verteilen. Damit konnte der Betrieb dann auch anrollen. Ich denke, das hat über alles gesehen auch gut und reibungslos funktioniert. Um 6:20 Uhr konnten die ersten Fahrer wie geplant, auf die Strecke geschickt werden. Um 8:30 Uhr wurden die letzten Velo-Mobile auf die Strecke gelassen.

Da war ich aber schon mit dem Auto unterwegs, um ein paar Teilnehmer in Aktion fotografieren zu können. Man wundert sich immer wieder, dass man sich ordentlich ranhalten muss, um mit dem Auto hinterher zukommen.

Aber manche Dinge laufen wie von selbst. Man braucht nicht mal zu erwähnen, dass an der Kontrolle in Dömitz auch Wasser benötigt wird. Es wird einfach gemacht. Und auch Rolf, zusammen mit Sabine als erstes Fahrzeug an der Kontrolle Dömitz im Einsatz, ist zufrieden. „Die Teilnehmer sind ruhiger, weniger hektisch geworden. Die Registrierung mit der Kontroll-Liste  klappt gut.“

Hinter Dömitz trennen sich die Wege. Die ganz Schnellen bevorzugen die Strecke über Karstädt und dann weiter auf der B5 bis Nauen. Über Havelberg fährt es sich schöner, ist aber auch ein wenig gemütlicher. Die Pflasterstücke vor Rhinow sind übrigens inzwischen alle asphaltiert.   

Valentin ist in schlechte Gesellschaft geraten. Das geht auch unter Radfahrern. Schlecht heißt in diesem Fall, zu schnell. Er hat Krämpfe und friert. In diesem Fall hat er aber Glück. Organisatorisch können wir nicht bei jedem Ausfall ein Fahrzeug hinschicken, helfen aber wo wir können. HHB heißt auch, in so einer Situation noch selber bis zum nächsten Bahnhof zu kommen. Wir sind knapp 20 Autominuten entfernt und laden ihn ein. Ein späterer Anruf deutet auf einen schwerwiegenderen Sturz hin. Andrea rät telefonisch zum Notruf.

Begleitfahrzeuge sind immer mal wieder ein Thema. Wir haben auch nichts dagegen, wenn jemand sein Team an der Kontrollstelle in Dömitz individuell betreut oder irgendwo unterwegs Fotos schießt. Aber wenn man Hunger und Durst hat, dann soll man einen örtlichen Laden ansteuern. Wenn man einen Platten hat, soll man selber den Schlauch wechseln. Gleich nachdem wir unseren Passagier an Bord genommen hatten, konnten, mussten wir noch einen Begleitfahrzeugverstoß registrieren. Gibt eine Zeitstrafe, wenn das Team durchgekommen ist.

    

In Friesack kreuzen sich die B5-Strecke und die Havelberg-Strecke. Da wollte ich auch noch ein wenig fotografieren, hatte aber nicht mehr die nötige Ruhe. Jochen hatte gemeldet: „kein Grill im Wassersportheim“. Da hat man das Gefühl, man muss nach dem Rechten sehen. Wir haben jetzt einen neuen Vereinsgrill. Verpflegungstechnisch lief alles einer guten akzeptablen Lösung zu. Die Suppe von Nils war Spitze, der Grill noch im Aufbau. Morton hatte dazu tatkräftige Unterstützung von einer Betreuerin. Bei der Getränkeversorgung waren die Bestände des richtigen Biers etwas zu früh am Ende.  Den Twobeers-Faktor kriegen  wir im nächsten Jahr hoffentlich in den Griff. Über ein paar Kleinigkeiten kann man nach so einer Veranstaltung sowieso immer nachdenken. Über Schürzen mit Taschen für das Kleingeld zum Beispiel.

Ich danke allen Helfern und den Aktiven. Ich glaube, den Meisten hat es Spaß gemacht. Wie Gegenwind, den man geschafft hat. Kopf und Beine leer, aber schön war es doch!

Bilder

Bilder (Jochen)

Ergebnisse (Roh)

HFS

Kommentare

2016

Hallo Zusammen,
ich würde sehr gerne mal an der Veranstalltung Hamburg Berlin teilnehmen. Leider finde kann ich keine Anmeldung für 2016 finden. Da ich aus dem tiefen Schwabenland anriesen muss sollte ich hier etwas Vorlauf zum planen haben. Kann mir bitte jemand weiterhelfen.
barth1308@web.de
Schon jetzt vielen Dank für Informationen
 
Michael ( weit weit hinter Stuttgart )

Der Dirk

hat mir auch noch einen Link zu seinem schönen Bericht gemailt:

http://rsc-kattenberg.de/zeitfahren-hamburg-berlin-oder-saisonende-teil1/

 

 

HH-Berlin 2015

Hallo liebes Orga-Team, das war wirklich einer der eindeutigen Sasonhöhepunkte!! Supertour, Superorga, Hut ab & ganz viel Respekt vor dem, was ihr da auf die Beine stellt. War für mich das erste mal, aber sicherlich nicht das letzte. Danedanke und bis spätestens näxtes Jahr ;-))
Viele Grüße, Marcel Kohla

Danke

Lieber Burkhard,

Dir und allen Deinen Helfern ein herzliches Dankeschön für diesen herrlichen Tag! Es ist einfach wunderbar, dass Ihr so etwas mit Eurem Einsatz ermöglicht.

Ich habe mal aufgeschrieben, wie ich den Tag erlebt habe.

Viele Grüße,

Simon

 

Mein erstes Zeitfahren HH-B. Sonnabend früh um 05:30 radel ich auf dem Horster Damm von Bergedorf nach Altengamme und kann mir nicht so recht vorstellen, dass dort schon jemand wach ist. Ist aber, es sind sogar schon ziemlich viele Leute da. Die Organisation ist perfekt, ich erhalte die HHB Vignette, das Gepäck wird im Bus verstaut. Beim Langen gibt es heißen Kaffee und Brötchen, es wird gefachsimpelt, die Stimmung ist freudig erwartungsvoll.

Es ist wirklich so, wie Burhard in der ein paar Tage zuvor an die Teilnehmer versendeten Gebrauchsanleitung schreibt: Zu der Startzeit, die einem ja bekannt ist, sollte man dann auch bei den Zeitnehmern am Start sein, man wird nicht persönlich aus der warmen Gaststube abgeholt.

Pünktlich werde ich auf die Strecke geschickt, leider allein, weil meine Leute nach und nach mit fadenscheinigen Entschuldigungen abgesagt oder die rechtzeitige Anmeldung verpennt haben. Noch ist es dunkel, aber meine Akkulampe geht tatsächlich nicht mehr bei jedem Huppel aus, nachdem ich Kontaktspray in das Batteriefach gesprüht habe. Meine Stimmung ist gut. Im Überschwang überhole ich zwei vor mir gestartete Radler. Nach ein paar Kilometern sind sie wieder hinter mir und wir fahren zusammen weiter. Zwischen Lauenburg und Bleckede geht die Sonne auf.

In Neu-Darchau folgen Björn, Sascha (so heißen meine Begleiter) und ich zunächst einer vorausfahrenden Gruppe auf der Hauptstrecke Richtung Hitzacker, drehen dann aber auf Saschas Anregung wieder um, um die Elbuferstraße zu nehmen. Ohne Kniepenberg sei HH-B nicht richtig, so lässt er uns wissen. Die Bergwertung geht  eindeutig und ohne jede Diskussion an Björn, ich vermute, er hat den Aussichtsturm bestiegen, um sich die Zeit zu vertreiben, bis wir oben waren. Bergab fahren mir dann beide  davon, warten aber freundlicherweise, sodass wir ab Hitzacker gemeinsam weiterfahren können. Durch Orte mit so bemerkenswerten Namen wie „Predöhlsau“ und „Kamerun“ geht es zur Elbbrücke bei Dömitz.

Die Leute vom Audax Club S-H halten reichhaltige Verpflegung bereit, für jeden Geschmack ist etwas im Angebot. Mein Vereinskamerad Carsten (beim Namen bin ich mir nicht ganz sicher, sorry) begrüßt mich und schlägt vor, mich seiner Gruppe anzuschließen. Meine kleinlaut vorgebbrachte Befürchtung, die sei für mich wahrscheinlich zu schnell, wischt er mit den Worten weg: „Ach was, wir fahren ganz sutje“. Sehr bald merke ich, dass die Gruppe zu schnell für mich ist. Aber ich fahre erst mal mit, vielleicht bis Wittenberge, denke ich mir. Auf halbem Weg teilt sich die Gruppe dann unversehens, weil ein Fahrer herausgefallen ist. Carsten schickt mich mit dem vorausfahrenden Teil weiter. Nach ein paar Kilometern lasse ich die anderen dann ziehen und fahre meinen Trott.

Obwohl sich die Sonne durchgesetzt hat, wird es nicht viel wärmer. Grund dafür ist ein allmählich auffrischender Ostwind, das ist natürlich an diesem Tag eine ganz ungünstige Windrichtung. Von Lenzen führt mein Track durch einen Flecken namens Jagel  an die Elbe und von dort weiter ein paar Hundert Meter auf dem Elbe-Radweg bis zur B195. Auf dem Elbe-Radweg erkenne ich sofort, dass ich meinen Plan fallen lassen muss, ab Rühstädt wieder den Elberadweg über die Halbinsel zwischen Elbe und Vorfluter (bzw. später Havel)bis Havelberg zu nehmen. Viel zu wenig Bäume in der Gegend für so einen windigen Tag.

In Wittenberge mache ich mit dem Handy schnell ein Foto vom berühmten Uhrenturm und schicke es an die Familie, um zu zeigen, dass ich vorankomme. (Später stellt sich heraus,  dass das völlig vergeblich war: „Wieso hast Du uns denn dieses Foto von einer Fabrik geschickt?“). Hinter Wittenberg halte ich und hole einen der tags zuvor erstandenen Energieriegel aus der Tasche, Geschmacksstufe „Mango Passionsfrucht“. Entschieden mehr Passion als Frucht, schmeckt eigentlich nur süß und zieht heftig an den Plomben. Dann doch lieber Bananen. In diesem Moment rauschen die beiden Paralos vom FC. St. Pauli an mir vorbei und mit der neuen Energie aus dem Riegel hänge ich mich dran. Durch erfreulich waldreiche Gegend geht es nach Havelberg – erfreulich wegen des Windschutzes. Auf der Brücke über die Havel halten wir, um ein Foto zu machen. Ich tippe „Havelberg“ als Bildbeschriftung ein und sende ab. Nur um dann zu sehen, dass die Autokorrekturfunktion daraus „BAbelsberg“ (mit großem A) gemacht hat. Was denken die jetzt zuhause? Zu spät, egal, weiter.

Eva und Frank muss ich dann bald hinter Havelberg ziehen lassen, aber zum Glück findet sich eine etwas weniger flotte Gruppe, mit der ich ohne allzu ausgeprägtes Stimmungstief die Allee der Depressionen vor Rhinow überwinde. Beim NP (NP für „Niedrig Preis“) Markt in Rhinow gibt es Bananen. Einige Sportsfreunde, die  vor mir dort waren, haben offenbar nicht die gesamten erworbenen Speisen und Getränken verzehrt und so finden sich auf dem Parkplatz vor dem Laden zahlreiche halbvolle Flaschen und Packungen.  Vielleicht als Angebot an die Nachfolgenden gedacht.

Erst einmal alleine weiter. Zwischen Rhinow und Friesack schließen dann Bernd und Detlef mit ihrem schönen Tandem auf und wir wechseln uns die nächsten Kilometer ab. In Paulinenaue führt mein Track über einen Abschnitt des Havelland Radwegs nach Nauen, meine Begleiter wählen einen anderen Weg. Also alleine weiter.

Jetzt, eigentlich ja kurz vor dem Ziel, sinkt  meine Stimmung plötzlich rapide, und in dem Wald vor Falkensee fange ich an zu frieren und zu fluchen. Das kenne ich, da hilft nur rasche Nahrungszufuhr. Also in Falkensee an der Tankstelle Cola und Wabbelcroissant  aufnehmen. (Total ist doch französisch, wieso kriegen die die Croissants nicht besser hin?).

Croissant und das Ortsschild Berlin heben die Stimmung dann wieder, sodass die restliche Fahrt bis Bahnhof Spandau, dann rechts und zwei, drei Kilometer geradeaus schnell vorbeigeht. Überwältigend dann der Empfang am Ziel im Wassersportheim Gatow. Die Zeit wird genommen, Glückwünsche werden ausgesprochen und für das leibliche Wohl wird auch gesorgt. Das Gepäck steht wohlsortiert zur Abholung bereit.

Diese Veranstaltung hat zu Recht seit Jahren Kultstatus! Und hatte ich mir im Wald vor Falkensee noch geschworen „Das machst Du nie wieder“, freue ich mich jetzt schon auf das nächste Mal.

 

Dankeschön ans ganze Orga-Team HHB

Es war wieder eine sehr schöne entspannte und auch anstrengende Veranstaltung. Ihr habt das wieder ganz toll, locker, gelassen und herzlich organisiert und auch hingekriegt. Das färbt dann vom Frühstück/Anmeldung an auf alle Teilnehmer ab und am Ende waren mehr oder weniger alle glücklich oder müde oder beides.
Vielen Dank für diese fulminante Highlight zum Saisonende!
Hajo
 

Twobeers-Faktor

Twobeers-Faktor ! Was für eine herrliche Umschreibung für die nur kurzfristige Sorge, das Bier könne nicht reichen. Uns hat es jedenfalls großen Spaß gemacht und hoffen nächstes Jahr auch wieder die ganze Strecke fahren zu können. Ansonsten bringen wir Bier zum Ziel.

 

Danke wegen EZF HH-B

Ein ereignisreicher Tag

Ein herzliches Dankeschön für alles Drumrum beim EZF HH-B 2015.  

Dazu gehört auch die Möglichkeit mit euch die Vorfahrt vor einer Woche mitzumachen und auch für die Sicherung der RTF-Punkte und natürlich für die tollen Medaillen der absolvierten Brevetserie beim AudaxClub SH.

Einige fragten mich, warum sie für das Einzelzeitfahren keine Medaille erhalten haben und warum ich so viele habe. So kann man ganz schnell in Schwatzen kommen.

Die erworbenen Kenntnisse bei der Vorabrunde waren sehr hilfreich.

Einmal das Kaffee in Friesack. ich wusste, dass der Bäcker am NP-Markt in Rhinow nur bis 12.00 Uhr geöffnet hat. So stellte ich mich auf Friesack ein und freute mich wie eine Woche zuvor auf den Kaffee mit Kuchen und Sahne und ein Bier.

Es klappte prima.

Zum Zweiten war die Kenntnis der letzten 10 km, quer durch, von Vorteil.

Das Fahren an der Heerstrasse entlang mit den schlechten Radwegen, den vielen Ampeln, und nicht die nervigen Autofahrer vergessen, waren somit ausgeschlossen.

Mein Fazit: rundum und alles weitere Dazugehörige, wieder mal ein klasse Rennen, was es ja nicht ist.

Ich hoffe, dass es diese Veranstaltung noch lange geben wird, wenigstens noch 4 x, so hoffe ich auf meine 10. Runde. Dann wäre ich sicherlich einer der Ältesten. Hahahaha, aufs Titelbild hab ich es ja schon geschafft.

Die Hügel vor Hitzacker konnte ich diesmal noch etwas schneller passieren als beim ACSH-600er im Juni. Bei besten Bedingungen mit freier und trockener Bahn ging’s  ordentlich mit Kette rechts auf 72,4 km/h abwärts und die nächste Anhöhe war ein klacks.

Öfter war am Ende des vorherigen Anstiegs Burkhard als Fotograf in Stellung und ich hatte ein Aktivfoto. Diesmal war kein Mensch an der Straße, war ich etwa zu schnell (zwinker, zwinker, )?

Vor den Anstiegen nach Hitzacker hatte ich Schlauch. Mit Hilfe meines Leisetreter-Freundes Frank war das flott erledigt.

Auf der Strecke fand ich das eine oder andere hilfreiche Hinterrad, selbstverständlich mit EZF HH-B-Nummer.  Ein-, zweimal war ich an einem Abzweig vor den Fahrern, denen ich erst hinterher fuhr. Meine Strecke konnte ich in den Jahren minimieren, alles gute RR-taugliche Abschnitte.  Am Sonnabend musste ich insgesamt 268,07 km fahren.

Was mich doch erstaunte, ob der bekannten wenigen und nicht misszuverstehenden Regeln, waren viele Begleitfahrzeuge auf der Strecke, außerhalb der Kontrollstelle in Dömitz, zu sehen. Dreimal musste ich richtig Radfahrer am Auto sehen, die sich verpflegten u.a., na ja (das ist ein augenzwinkernder Seufzer). Vielleicht wollten diese Fahrer ihre Fahrt abbrechen! Wer weiß!  Besonders fiel ein Transporter auf (immer gleicher Typ, Farbe, sehr entfernte Herkunftsgegend), der mich mindestens 4 x überholte.

Die Betreuung im Wassersportheim war wieder bestens mit sehr schmeckender Suppe, die mit der Wurst, und alles andere auch. Der Schwatz mit diesem und jenem und den Berliner Bekannten, die Auswertung der Tour und und und.... und den Hinweis auf schöne Weihnachten war ein guter Abschluss der Rennradsaison in unseren Breiten.

Nun sammele ich Termine für 2016 und hoffe am 8.10.2016 wieder  auf ein Treffen in Gathow und Altengamme. Warum nicht mal von Berlin nach Hamburg?  Vielleicht weht der Wind, wie am Sonnabend, dann mal von der richtigen Seite.

Zu HH-B ist ein schauer Bericht auf  Dietmars Seite zu lesen:

https://randonneurdidier.wordpress.com/2015/10/11/zeitfahren-hh-b-sonne-wind-und-kalte-fuesse/

Vielen Dank an Alle beim ACSH und schöne Weihnachten!

Da ich keinen Kuchen backen kann, fällt leider der Kuchenpokal für mich aus.

 

 

Burkhard macht eindeutig

Burkhard macht eindeutig schönere Fotos. Für denjenigen der abgebildet wird ist jedes Foto (auch welche von jedem technisch und künstlerischen Anspruch entfernt) ein kleiner Erinnerungsschatz. Aus diesem Grund unzensiert.
Bilder (AndreaO)

Das Grundrezept für die veganen Kuchen finden sich unter dem Bericht von letzter Woche. Daraus entstanden die Abwandlungen.

Und noch ein paar Fotos

Ein paar Fotos von Michael.
Aufgenommen an der B5 bei Kyritz und am B5-Radweg hinter Nauen.