28.03.2015 Brevet "Zum Bungsberg" und Mini aus der Sicht des Veranstalters

Die Metropolregion Hamburg ist ja für den Radsport ein wahres Eldorado. So wurden am Sonnabend, dem 28. März, gleich drei Brevets angeboten. ARA Hamburg veranstaltete seinen 2. Zweihunderter, ARA Schleswig-Holstein mit Start in Kiel seinen Dreihunderter.
Dementsprechend froh war ich über die stetig wachsende Anzahl der Anmeldungen. Bis zum Donnerstag hatten sich 43 Starter vorangemeldet. Da wir nach Jahren der Kontinuität nunmehr einen neuen Startort in Ahrensburg haben und ich zum ersten Mal ein Brevet in diesem Maßstab veranstaltete, war ich etwas unsicher, wie sich die Sache anlassen würde.
Als ich um kurz vor sieben am Start, der Grundschule am Reesenbüttel in der Schimmelmannstrasse mit frisch gebrühtem Kaffee, Kuchen, Tischen, und allerlei Kleinkram ankam, wartete Andrea schon mit einem ersten Starter. Schnell waren die Tische aufgestellt und die Anmeldung eingerichtet. Nur wenig später kamen Björn und Michael und gemeinsam konnten wir recht entspannt die Startvorbereitungen durchführen. Begleitet wurden wir dabei wieder von unserem "embedded reporter" und Vereinsmitglied, dem unermüdlichen Burkhard. Schon am Vormittag hatte er seine Fotos der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Chapeau!
Im steten Fluß trafen die Fahrer ein und wie im Fluge verstrich die Stunde vor dem Start. Nach kurzer Ansprache, die gehört nunmal dazu, entließ ich die Fahrer auf die Strecke. Danach konnte ich in Ruhe den Startbereich aufräumen und alles für die Ankunft der Fahrer vorbereiten.
Ich rechnete mit den ersten Fahrern ab 13 Uhr und so holte ich die Warmverpflegung von Koch-Genuss Catering um zwölf Uhr ab. Das Wetter hatte sich entgegen der Vorhersage entschieden, doch ein wenig Sonne zu zeigen, so dass die Wartezeit für mich recht angenehm war bis die ersten Fahrer doch erst kurz vor 15 Uhr ankamen.
Nun konnte ich dem stetig tröpfelnden Strom an Fahrern Suppe servieren, sie wurde von allen gelobt, und sie mit Kuchen und Getränken versorgen.
Nach und nach wurde aus dem Nachmittag früher Abend, dann wurde es dunkel, noch immer fehlten einige. Man saß beisammen, unterhielt sich. Gegen halb neun rief der letzte Fahrer an, er habe sich verfahren und sei kurz vor dem Ziel. Nachdem auch er glücklich zur U-Bahn geleitet werden konnte, räumten Michael und ich die restliche Ausrüstung zusammen und gegen halb zehn konnte ich die Veranstlung dann beenden.
Nachdem ich dann noch die Reste des Catering zurückgebracht hatte, konnte ich um elf Uhr endlich die Füsse hochlegen.
Resumee: "Helfen rockt" - Ist abe auch ganz schön anstrengend! Der Tag war lang und die Fahrer zufrieden.
Ich freue mich schon auf das Brevet zum Priwall!