"Von Küste zu Küste" andersherum


Von den 17 Anmeldungen haben sich (imho) in der Woche 16 Starter auf die Strecke begeben. Sogar "Auswärtige" aus dem fernen Hannover und Bremen waren dabei.

Unsere Brevet "Küste zu Küste" wiederholt sich zwar jährlich, aber es wird trotzdem nicht langweilig, da es immer wieder mal Streckenoptimierung oder Richtungswechsel gab. Diesjährig gings mal wieder im Uhrzeigersinn, also erst gen Nordsee dann gen Ostsee und zurück nach Hause. Fahrerköpfe höher als 1 Meter über Asphalt berichteten den Streckenverlauf äquivalent: erst gegen den Wind, dann mit dem Wind, und dann seitlich wechselndem Wind.

Von Burkhard weit und breit am Start-/Zielort nichts zu sehen. Deshalb gibt's nur ein wohlwollend brauchbare Foto zu sehen. Dabei gab es eigentlich genug zu gucken und zu berichten:
Verlorene Satteltasche, geschwollene Augen, veganisches Früchtebrot, Begegnungen im Checkkarten-Hotel, Pannenserie, schlagfertige Tankstellen-Mitarbeiter in Eckernförde (großartig!) und unverschämte Geschwindigkeiten.
Warum fahren manche nur so schnell? Die Antwort ist banal: Weil Sie's können! Da gibt es nix zu schämen, das muss ich neidlos(?wirklich?) anerkennen.

Wenn ich das richtig recherchiert habe, durften wir 2011 letztmalig Burkhards Begleitung auf dem 400er geniessen. Nach so langer Abstinenz wird es mal wieder Zeit, lieber Burkhard! Wir sehen uns nächsten Samstag auf dem Rad!

Kommentare

Mit Gottes Segen...

Schließe mich der 1-Meter-über-Asphalt-Fraktion an. Bei 1,70m Körpergröße konnte ich mich gut 200km allein gegen den Wind stemmen. Ab Husum dann zu dritt und netten Rückenwind bis Kiel, dann wieder solo mit Kante nach Ahrensburg. Wind hatte diesesmal den Vorteil, dass es nicht regnete. Nachts war es teilweise unangenehm frisch.
Danke von einem "Auswärtigen" für Organisation, Strecke, Gegend, Vogelgezwitscher, Morgendämmerung, offene Tankstellen, Kloster, Kirchenglocken, Rührei mit Familienanschluß..., keine Probleme mit Tasche, Augen, Panne u.ä. Dafür habe ich den Gottesdienst zuhause ausfallen lassen. Mit Gottes Segen Alles gut!!!
Und Burkhard lerne ich bestimmt auch noch kennen...
 

Mir wird schon

angst und bange.

Kein Angst vorm "Bangemachen"

Burkhard hat uns alle stehen gelassen ... wir waren froh, dass er sich ab und zu auch mal umgeschaut hat, ob die Vereinskollegen noch in Sichtweite sind.