Abfahren HHB 2./3.Oktober 2012

8 Teilnehmer / 280 Kilometer im Wesentlichen mit dem Rad

Seit wir als Audax-Club-Mitglieder nicht mehr selber beim Zeitfahren Hamburg Berlin zum Saisonende teilnehmen, fahren wir vorher selber einmal die Strecke ab. Das hat auch den schönen Nebeneffekt, ein paar Tage vor der Veranstaltung einen Blick auf die Lokalitäten am Ziel zu werfen.

Treffpunkt war der Bergedorfer Bahnhof am 2. Oktober um 6:00 Uhr. Es dauerte eine viertel Stunde, bis ich die Mitfahrer gefunden hatte und alles im Kofferraum verstaut war. Auf der ersten Etappe war Heino Fahrer des Begleitfahrzeugs. Er würde es schon hinbekommen, Brötchen und Aufschnitt für den Halt am Parkplatz in Dömitz zu beschaffen. Vorher war aber noch die Geesthachter Elbbrücke anzufahren, um Hans (-Hermann) und Hans (-Joachim) vom Gepäck zu befreien.

Die Geesthachter Elbbrücke ist aus Radfahrersicht ein Ärgernis, Fahrbahn verboten und für den Radweg heißt es „Radfahrer absteigen“. Es gelang uns, den Radweg fahrend zu bewältigen. Auf der anderen Elbseite war die Welt aber in Ordnung. Beim Abfahren halten wir uns an die Streckenregeln von HHB (je einmal über die Elbbrücken Geesthacht und Dömitz), experimentieren aber ein wenig mit der Strecke. Wir bevorzugen dabei eher die naturnahe, verkehrsarme Variante und haben auch einen schönen Feldweg ohne Asphalt entdeckt.

Das Wetter war zwar nicht ganz so gut wie im letzten Jahr, aber immer noch sehr gut. Bedeckt, aber trocken mit ein wenig Südwind, so ging es los. Es gab gefühlte 3 Tropfen kurz vor Dömitz und in Berlin schien die Sonne. Nach dem gemeinsamen Frühstückspicknick in Dömitz durfte ich Auto fahren und Heino stieg aufs Rad. Unterwegs schoss ich ein paar Werbebilder und musste dann zusehen, nach Berlin zu kommen, um die Zimmer-Schlüssel in Empfang zu nehmen.

Per Handy bekam ich mit, dass es den Kollegen nicht gelungen war, zusammenzubleiben. Die Schnellen haben noch einen Tankstellenstopp eingelegt. Im Ergebnis war der Zeitabstand etwa 20 Minuten. Grob gerechnet, haben wir 13 Stunden vom Bergedorfer Bahnhof bis zum Wassersportheim benötigt.

Nach dem Duschen muss man essen und trinken. Beim Italiener bekamen wir wegen einer geschlossenen Gesellschaft nichts. Einige von uns, sind Bratkartoffeln gegenüber doch etwas skeptisch eingestellt. Aber auch sie wurden im Wirtshaus Gatow überzeugt. Es hat geschmeckt und der Tisch war wie gemacht für unsere Gruppe.

Für die Rückfahrt haben wir uns aufgeteilt in Bahnfahrer und Autofahrer. Die Autofahrer haben dann noch einmal die Küche im Wassersportheim ausgiebig begutachtet (Damit sind die Küchenbilder erklärt). Danke an den Hausmeister vom Wassersportheim und an Helmut Kohl. Ohne Wiedervereinigung kein HHB und ohne Unterstützung vor Ort, läuft auch nichts. Am 3.Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, kommt man schon mal auf solche Verbindungen.

Hinweis zur Strecke: An der Elbuferstraße (Klein Kühren) wird gebaut. Mit dem Rad sind wir aber durchgekommen.

Bilder

Kommentare

Fragen zu HH-B

Hallo!
Ich wollte mal fragen, ob es noch andere Regeln gibt, die man beachten muss? Ich war mir bisher nicht bewusst, dass es überhaupt Einschränkungen bei der Streckenwahl gibt, bis ich das hier las:
"Beim Abfahren halten wir uns an die Streckenregeln von HHB (je einmal über die Elbbrücken Geesthacht und Dömitz)"
Über die beiden Brücken muss man also definitiv rüber, stimmt's?
Also: Gibt es noch weitere Regeln, die man beachten muss. Sowohl im Hinblick auf die Strecke als auch sonst? Gegebenenfalls bitte Link posten.
Danke vorab für die Antwort!
Grüße
Andreas
 

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