A....kalt, aber schön anzusehen,

(Zeitfahren Hamburg-Berlin am 15.10.2011)

zumindest an den Stellen ohne Nebel. Es hatte sogar leicht gefroren und stellenweise war dichter Nebel auf der Strecke. Aber wenn dann die Sonne rauskommt!

Bevor man sich auf die Strecke begibt, muss Hamburg-Berlin aber zunächst einmal organisiert sein. Anmelden und bezahlen, das ist der einfache Anmeldungsfall. Schwieriger ist bezahlen ohne Anmeldung. Oder erst die einfache Variante und dann abmelden. Dann gibt es noch Sehrspätentscheider. Es gibt genug zu tun, die Liste auf dem neusten Stand zu halten. Aber irgendwann ist Schluss und die Startnummern müssen durch den Drucker. Es gab etwa 300 Kontaktdaten, 244 Teilnehmer haben sich dann letztlich am Start eingefunden.

Unser Startort bei Hans-Jürgen ist durchaus knapp ausgelegt, wenn man ca.300 Leute zum Frühstück (Starter + Helfer) erwartet. Auf wundersame Weise und mit Hilfe des Wetters (trocken), hat alles erstaunlich reibungslos geklappt. Das Startzelt, mit dem uns der RV-Endspurt unterstützte, hatten wir auf der anderen Straßenseite aufgebaut. Sabine, Rolf und Bärbel(zeitweise) wickelten die Anmeldung ab. Der Ablauf war dadurch im Startbereich entspannter, als in den Vorjahren. Aber es gibt Kantsteine.
Als alles lief, konnte sich der Organisator auf die Strecke begeben. Die Teilnehmer wollen Bilder. Auf dem Radweg über die Geesthachter Elbbrücke gab es glatte Stellen. Mitte Oktober muss man mit Eis, nicht nur vom Italiener, rechnen. Die meisten nutzen die Fahrbahn, aber auch die Gruppe auf dem Radweg, ist sturzfrei über die Brücke gekommen.
 
Vor Bleckede war der Nebel besonders dick. Ich musste allen Mut zusammennehmen, um größere Gruppen mit dem Auto überholen zu können. Alles gut gegangen. Die Strecke über Dannenberg nach Dömitz ist mit dem Auto günstiger als die Strecke am Deich. Mit dem Rad, würde ich so aber nicht fahren. Ich wunderte mich, dass ich auf der Bundesstraße Teilnehmer sah. Aber bei Hamburg-Berlin, sucht man sich seinen Weg weitestgehend selber.
 
Die Kontrolle in Dömitz war aufgebaut und funktionsfähig, Jürgen, Petra und Björn einsatzbereit. Kein Stress für den Organisator. Zeit für weitere Brückenfotos mit Radfahrern. Kein Glatteis auf der Dömitzer Brücke, weder auf dem Radweg, noch auf der Fahrbahn. Und dann gab es doch noch ein wenig Stress. Anruf, es hatte eine Sturz gegeben. Eingefädelt innerhalb der eigenen Gruppe.
Der Rettungswagen fuhr gerade weg. Ich hatte 2 Räder nach Dannenberg zum Krankenhaus zu transportieren. Für das Sturzopfer und für den Kollegen, der sich kümmerte und im Krankenwagen mitfuhr. Aber vorher musste ich noch das Gepäck der beiden von der Kontrollstelle abholen. Es war eines, der wenigen nicht gekennzeichneten Gepäckstücke darunter. Knut übte schon mal ausladen für Berlin.
 
Wir sind die Räder dann auch losgeworden. Der Sturz war wohl nicht so schlimm, wie es anfangs ausgesehen haben mag. Aber 2 Tage in Dannenberg im Krankenhaus, wenn man eigentlich ein Bier in Berlin geplant hatte, sollte man sich nach Möglichkeiten doch ersparen.
 
Die Zeit war dann weg, ab nach Berlin, möglichst schnell. Es gab eine Baustelle auf der B5 mit Stau. Ich hatte im Radio davon gehört und quälte mich über Falkensee und Spandau zum Wassersportheim nach Gatow.  Es war wohl die richtige Entscheidung.
 
Aber das Vorauskommando war schon da. Spezial-Kaffeetüten zur Profi-Kaffeemaschine fehlten und waren nicht zu bekommen. Bei der Edeka direkt an der B5, habe ich den letzten Kaffeefilter vom Haken genommen. Und Irgendwann, bevor die Anmeldung so richtig aufgeklappt war, war auch schon HaJo im gelben, verkleideten Lieger da. Aber man kann das alles nachtragen.
Und schon recht bald setzte ein munteres Kommen und Gehen ein. Für uns war es Arbeit und auch die der Helfernachwuchs betätigte sich produktiv und kompetent. Danke an Lilli und Imsa (hoffentlich ist das jetzt richtig). Keiner kocht Suppe wie Ludger und keiner wendet die Würste auf dem Grill so wie Jochen und keine motiviert und bringt die Leute so auf Linie, wie Andrea. Dann waren noch Knut und Uwe in Berlin im Einsatz. Bärbel kam nach anderen Terminen vorbei und übernahm die Anmeldung. Die Aufzählung macht mir insofern Spaß, weil sie zeigt, dass wir den DAX-Konzernen mit der Frauenquote voraus sind. Danke an die Unterstützer, Glückwunsch an die ‚Ankommer‘.

Bilder (können mit Urheberangabe, kostenfrei für die eigene Webseite genutzt werden)

HFS (viele Erlebnisberichte von Teilnehmern)

 

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HHB2011Bericht-2.pdf42.93 KB

Kommentare

Bericht von Andreas

 
Hallo Burkhard,
 
ich möchte mich noch einmal für die gelungene Orga des HHB am Samstag bedanken, Start, Kontrolle und ZIel, überall lief es reibungslos. Bei so vielen Startern gibt's da sicher reichlich zu tun - aber es spricht ja auch für eure Arbeit, dass sich so viele anmelden. Leider bleibt das selber mitfahren dann auf der Strecke.... Vielleicht lässt sich da ja noch was organisieren.
 
Es war meine erste Teilnahme, aber sicher nicht meine letzte.... (Bin sehr kurzfristig für ein erkranktes Teammitglied, Björn Lenhard, im Sachsenfünfer eingesprungen).
 
Ich habe ebenfalls meine Reiseeindrücke in einem kleinen Bericht festgehalten und angehangen. Wenn du möchtest, kannst du ihn gern auf eurer Seite mit verlinken. (Anmerkung:Das ist die angehängte PDF-Datei)
 
Viele Grüße - bis zum nächsten HHB,
 
Andreas Reichel
 
 

HH-B

Vielen Dank nochmals an alle Helfer und Organisatoren!