Entlang der Elbe zur kürzestens Nacht

Wir hatten wenig Anmeldungen und unser Starfotograf hatte wohl etwas 'besserers' vor. So gibt es keine 'offiziellen' Fotos von der 600er Brevet in diesem Jahr.
Selfie in Nauen

Durch eine Info unter http://gpso.de/garmin/etrex-legend.html hatte ich mit Trackback im Arbeitsspeicher meines GPS-Gerät experimentiert. Das hat auf Anhieb noch nicht so geklappt wie erwartet. Die nächste Teststrecke werde ich kürzer auswählen.
Nach gesundheitsbedingten Verlust von Jochen in Osterburg führten Jens und ich unseren Weg fort. Wir waren nicht immer der gleichen Meinung, aber wir hatten wenigsten den gleichen Weg.

Jochen hatte beim Universum "kein Regen" bestellt. Wir mussten feststellen, dass es eine Doppelbestellung gab. Nach den Regeln der boolschen Algebra heben sich zwei Negationen auf. Ab Kilometerstand 200 bekamen wir "Regen" geliefert und hofften, dass sich die Sintflut zu den Abendstunden beruhigt. Bis kurz vor Nauen war alles durchnässt. Dann wurde es besser.
Loch im Mantel
 
Trotz Koffein-Helferchen wurde ich müde, unendlich müde. Jens Überzeugung, dass die Müdigkeit von alleine verschwindet, konnte ich nicht so recht glauben.
Bis 2:20 schafften wir es nach Wittenberge und ich gönnte meinen Augen ein wenig Ruhe.
Die letzten 100 Kilometer wurden dennoch zur Tortur. Etwa bei km 515 schickte ich Jens fort und gönnte mir 40 Minuten im zugigen Bushäuschen. Danach ging es etwas besser und nach einer längeren Pause in Wittenburg brachte Fahrradfahren wieder Spaß!

Erst jetzt - eine Woche  später - wurde mein Rad geputzt. Der Hinterrad-Mantel hat offenbar auch alles gegeben und mich trotzdem noch nach Hause gebracht. Wunderbar!
 

Kommentare

2015 Brevet 600 Elbe

Moin Andrea!
Moin Jens!
Meinen allerhöchsten Respekt für diese Energieleistung!
Glückwunsch...
RolfH  (S.C. Hammaburg )

Man lernst halt stets dazu.

Man lernst halt stets dazu. Etwas über 500 km muss man also fahren, damit Radfahren beginnt Spaß zu machen. ;-)